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Zurück aus der Zukunft

Beim IMPULS>>LIVE-Webinar am 29. Juni 2020 reisten die TeilnehmerInnen ins Jahr 2021 und fanden dort Innovationspotenziale für Smart Business. In den interaktiven Sessions wurde die Technik der Regnose („Rückwärts-Prognose“) umgesetzt. Aber wie kann man sich das konkret vorstellen?

„Wir arbeiten jetzt für 10 Minuten in Kleingruppen und treffen uns dann wieder alle hier im Meeting-Room.“ Wenige Augenblicke später fand man sich im virtuellen Breakout-Room in einer 4er-Gruppe wieder – vollautomatisch. Dort diskutierte man über Fragen wie „Wenn ihr euch ins Jahr 2021 denkt, was seht ihr dort? Was ist im Vergleich zu heute anders?“ Oder „Welche Chancen könnten damit für Smart Business verbunden sein?“ Interaktivität und Diskussion wurde im IMPULS>>LIVE-Webinar „Regnose statt Prognose – Smart Business aus der Zukunft denken“ am 29. Juni 2020 großgeschrieben. Gemeinsam mit dem Science Park Graz und Die Coachinggesellschaft aus Münster lud das Smart Business Center zu dieser Veranstaltung, die über Zoom umgesetzt wurde.

 

Auf Chancen fokussieren mit Regnose

Nach einer kurzen Meditation zum Fokussieren seiner Gedanken erläuterte Coach Hermann Küster die Technik der Regnose. „Die Welt wird nach Corona eine andere sein. Regnose ermöglicht es, den Blick auf die Chancen und die Möglichkeiten zu richten, die die Krise für Unternehmen bringt – und gleichzeitig die nächsten Schritte vorzubereiten.“

 

Innovationspotenziale erkennen

Die TeilnehmerInnen übten sich in Kleingruppen selbst im „regnostizieren“ und erkannten dabei vielfältige Innovationspotenziale. Einige Beispiele:

  • Co-Creation: KundInnen werden stärker in die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen eingebunden
  • Stationärer Handel hat gelernt, dass auch mit minimalen E-Shop Lösungen für die Region / den ländlichen Raum entstehen können (hybrid)
  • Höhere Arbeitszeit- und Arbeitsort-Flexibilität: Entscheidungsfreiheit bei den MitarbeiterInnen
  • Denken in neue Richtungen wird stärker akzeptiert, weil sich in der Krise zeigte, das es funktioniert
  • neue Koordinationsroutinen wie Kanban Board und Daily Stand-ups werden auch zuhause umgesetzt
  • Fokus auf bestehende Ressourcen bzw. Bestehendes auf neue Kontexte übertragen

 

Zum Abschluss des Webinars gab Karin Schnitker von Die Coachinggesellschaft noch einen Einblick in Design Thinking. „Design Thinking als Prozess benötigt einen Design Raum, also einen Rahmen, in dem innoviert werden soll. Die Regnose ist gut geeignet, um gemeinschaftlich zu ermitteln, welcher Problem-Raum am erfolgversprechendsten ist, um dafür Innovationen zu entwickeln“, erwiderte die Vortragsrednerin die Teilnehmeranfrage. Bei diesem co-kreativen Prozess arbeitet man transdisziplinär an Fragestellungen. Die Perspektive der User wird von Beginn an eingebunden. Man baut Empathie zum Nutzer auf und definiert einen Problemraum, entwickelt Ideen dafür und kreiert daraus Prototypen zur Lösung. Die einzelnen Schritte, spätestens aber die Prototypen lässt man bereits sehr früh von den NutzerInnen testen – um sie basierend auf dem Feedback der NutzerInnen weiter zu verbessern.

 

Mehr dazu in der folgenden Präsentation (Zum Download der pptx-Datei auf das Bild klicken, beim Anhören Audio einschalten):

 

 

Nähere Infos zu den Coaches Arno Spener, Michaela Meyer, Britta Müller, Hermann Küster und Karin Schnitker von Die Coachinggesellschaft …

 

 (Foto: Caracterdesign/iStock)

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