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Trifft Künstliche Intelligenz fairere Entscheidungen als wir?

Bei Personalentscheidungen können menschliche Vorurteile eine Rolle spielen. Computer haben diese nicht, weshalb diskutiert wird, ob sie fairere (Personal-)Entscheidungen treffen. Auch weit über das Recruiting hinaus findet die Künstliche Intelligenz im HR-Bereich bereits Anwendung – steirische Experten helfen Unternehmen dabei, dies umzusetzen.

Die richtigen Mitarbeiter zu finden, ist als Unternehmen nicht immer einfach. Immer stärker wird dazu auch mit der Künstlichen Intelligenz gearbeitet – etwa mit Chatbots, die den Erstkontakt mit Bewerbern übernehmen oder Tools für das Screening von Lebensläufen. Auch das steirische Know-Center hat in diesem Bereich bereits zahlreiche Lösungen entwickelt, unter anderem einen Job-Recommender.

 

Ein weiteres Tool für das Personalmanagement „made in Styria“ ist die App LOLYO, entwickelt von Firma Cycoders im Impulszentrum Grambach. Mit dem „Social Intranet“ können Mitarbeiter stärker an das Unternehmen gebunden werden. Mehr dazu bei der IMPULS>>LIVE-Veranstaltung „Stay with me – So geht Mitarbeiterbindung“ am 3. Oktober.

 

Künstliche Intelligenz für Personalentscheidungen

Speziell was die Personalauswahl angeht, stellt sich die Frage, ob die Künstliche Intelligenz bessere Entscheidungen trifft. Oder anders gesagt: fairere Entscheidungen. Man weiß nämlich aus Studien, dass Menschen nicht immer fair agieren. Weibliche Bewerber genießen noch immer weniger Vertrauen von Arbeitgebern als männliche und ein ausländisch klingender Name ist nach wie vor ein Nachteil, schreibt Lisa Herzog auf Zeit.de. Die Philosophieprofessorin an der TU München über die Vorteile, die Künstliche Intelligenz für Personalentscheidungen bringt:

 

Die Basis für Künstliche Intelligenz sind immer große Datenmengen – in dem Fall über Bewerber. Diese können Dinge aufzeigen, die beim Betrachten von einzelnen Bewerbungen bzw. Personalentscheidungen nicht offensichtlich sind: zum Beispiel ob Frauen wirklich benachteiligt werden.

 

Man müsse aber auch vorsichtig sein, schließlich geht es in der Arbeitswelt darum, dass die Fähigkeiten des einzelnen Bewerbers ins Team passen. „Wir sind auch in der Arbeitswelt mehr als die Summe von Datenpunkten – wir sind soziale Tiere“, wird Herzog auf Zeit.de zitiert.

 

Menschliche und Künstliche Intelligenz verbinden

Letzten Endes geht es auch bei Personalentscheidungen darum, die Intelligenz des Menschen mit der Künstlichen Intelligenz zu verbinden. Das Know-Center und zahlreiche weitere steirische Experten helfen Unternehmen dabei, dies umzusetzen.

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