null

So wird aus Ihrem Produkt ein Smart Product

Vom Start-up zum internationalen Branchenführer in nur 5 Jahren: t-matix ist heute ein führender IoT-Experte und eröffnet in Kürze seinen 3. Standort in Graz. Die IoT-Plattform des Unternehmens funktioniert nach einem Baukasten-Prinzip und richtet sich an Unternehmen, die ihre bestehenden Produkte und Services zu Smart Products und Smart Services weiterentwickeln wollen. Aber wie konkret funktioniert das?

„Wir sind gewissermaßen das WordPress im Internet of Things“, sagt Markus Kohlbacher, Geschäftsführer von t-matix. „Genauso wie man sich über WordPress relativ einfach eine eigene Website bauen kann, funktioniert das im IoT mit unserer Lösung.“

 

Mehrwert für KundInnen und Unternehmen durch IoT-Plattform

Laut Markus Kohlbacher scheitern die meisten IoT-Projekte aufgrund der Komplexität. „Um eine IoT-Lösung zu entwickeln, muss man sich mit Hardware, Software, Security, Web-Technologien, App-Programmierung, Cloud-Lösungen und zahlreichen weiteren Themen auskennen. Es greifen dabei sehr viele Technologien ineinander.“ Genau hier setzt die IoT-Plattform von t-matix an. „Wir ermöglichen es den Unternehmen, ihre Produkte und Services gewissermaßen ‚upzugraden‘ und damit sowohl für die KundInnen als auch für sie selbst Mehrwert zu schaffen.“ Möglich wird das durch intelligente Vernetzungen und gezielte Datenanalysen. Das hilft nicht nur dabei, bestehende Produkte und Dienstleistungen besser zu verkaufen, sondern auch neue Smart Services und Smart Products zu entwickeln.

 

IoT-Plattform für unterschiedliche Anwendungsfälle

Ursprünglich hatte das Team von t-matix die Baubranche im Fokus. „Unser Gründungsteam hat schon vor rund 15 Jahren damit begonnen, individuelle Telematik-Systeme und IoT-Anwendungen zu entwickeln“, erzählt Kohlbacher. „Die Unternehmen wussten damit, auf welchen Baustellen welche Maschinen im Einsatz sind. Oder auch, wie viele Betriebsstunden die einzelnen Maschinen am Gerät haben und wie es um den Treibstoffverbrauch steht.“ Schon damals hat man bemerkt, dass es für Telematik- und IoT-Lösungen laufend neue Anwendungsfälle gibt. „Wir haben umfangreiche Pflichten- und Lastenhefte geschrieben. Wenn wir mit der Entwicklung fertig waren, gab es schon wieder neue oder geänderte Anforderungen, die dann wiederum entwickelt werden mussten und viel Zeit und Geld kosteten. Damals entstand dann die Produktidee einer IoT-Plattform, mit der man rein durch Konfiguration individuelle IoT-Lösungen erstellen kann.“

 

Anlagen, Geräte und kommunaler Bereich

Neben der Baubranche fokussiert t-matix mit seiner IoT-Lösung noch auf 2 weitere Anwendungsbereiche:

  • Maschinen- und Anlagenbauer sowie Gerätehersteller: Hier geht es darum, ein physisches Produkt mithilfe der IoT-Plattform zum Smart Product zu machen. Gewissermaßen wird ein „digitaler Layer“ über das physische Produkt gelegt. Der Hersteller kann damit analysieren, wie sein Produkt verwendet wird und durch die Datenanalysen das Produkt verbessern. Auch lassen sich Ansätze für zusätzliche Smart Services finden. Wenn die Datenanalyse beispielsweise zeigt, dass sich nach einer bestimmten Nutzungsdauer ein Bauteil stark abnutzt, kann der Hersteller bereits frühzeitig eine Wartung bzw. einen Austausch als Smart Service anbieten.
  • Smart City: Von der Feinstaubmessung über Indoor-CO2-Monitoring in Schulen bis hin zur Frequenzzählung an öffentlichen Plätzen: In all diesen – und unzähligen weiteren – Bereichen kann über smarte Vernetzung ein Mehrwert geschaffen werden. Auch ein „Winterdienst-Monitoring“ hat t-matix mit der IoT-Plattform ermöglicht: „Wir analysieren damit, wo welches Fahrzeug wieviel Split bzw. Salz ausstreut. Das ist unter anderem aus Haftungsgründen wichtig.“

 

MitarbeiterInnen dringend gesucht

Das Unternehmen t-matix ist in den letzten Jahren stark gewachsen und zählt heute zu den internationalen Branchenführern. Knapp 80 MitarbeiterInnen sind heute an den Standorten Deutschlandsberg und Zagreb beschäftigt. Die Eröffnung des 3. Standorts in Graz steht unmittelbar bevor. „Wir suchen nach wie vor dringend MitarbeiterInnen. Vor allem im Projektmanagement und im Projekt-Engineering, wo es darum geht, individuelle Lösungen für die KundInnen auf unserer IoT-Plattform zu realisieren“, betont Kohlbacher. Die KundInnen können auf der t-matix IoT-Plattform ihre individuelle IoT-Lösung entweder selbst erstellen (keine Programmierkenntnisse erforderlich). Oder sie lassen sich die IoT-Applikation vom t-matix-Team entwickeln. Drittens wird KundInnen die Möglichkeit geboten, bereits vorkonfigurierte Use Cases zu verwenden. „Für welches Modell man sich entscheidet, ist abhängig von den Inhouse-Ressourcen. Auf jeden Fall unterstützen wir die Unternehmen mit unserer IoT-Plattform dabei, ihr Angebot zukunftsfit zu machen. Und da führt kein Weg an der Digitalisierung vorbei“, steht für Markus Kohlbacher außer Frage.

 

IoT-Plattform von t-matix

 (Foto: t-matix)

Weitere Termine

Keine Events im aktuellen Zeitraum

X