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So holt man sich die richtige Förderung für Smart Services

5 Tipps von Erik Schaffer, der sich seit mehr als 15 Jahren mit Technologie-Förderungen beschäftigt. Beim letzten Smart Business Breakfast am 23. November 2018 verriet der Gründer des Büros bfk-Schaffer e.U., worauf es in Sachen Förderungen für Smart Services bzw. Digitalisierungsprojekte ankommt.

1. VOR Projektstart um die Förderung ansuchen

Bis auf wenige Ausnahmen wird kein Projekt gefördert, das sich schon in der Umsetzung befindet. Daher auf jeden Fall: Vor Projektstart um die Förderung ansuchen!

 

2. Die richtige Förderung für Smart Service finden

Der SFG-Chatbot Fördinand oder das Portal www.foerderpilot.at sorgen online für einen schnellen Überblick. Speziell für Smart-Service-Projekte empfiehlt Schaffer folgende Förderungen:

  • FFG-Basisprogramm: „Der Renner“, weil hier technologische Entwicklungen quer durch die Bank eingereicht werden können. Die Basisprogramme bieten speziell die „Smart and Digital Services“-Initiative (SDS-I) an.
  • Daneben gibt es eine Reihe von themenspezifischen FFG-Programmen, wobei hier meist Partnerschaften zwischen mehreren Unternehmen erforderlich sind.
  • IDEEN!Reich von der SFG: Bis zu 60.000 Euro können sich KMU hier in den einzelnen Modulen sichern.

 

3. Groß denken bei der Förderung

Im Rahmen des EU-Innovationsprogramms Horizon 2020 (SME Programme) sind für besonders innovative KMU Förderungen in Millionenhöhe möglich. Grundsätzlich können bis zu 70 Prozent der gesamten erstattungsfähigen Projektkosten gefördert werden. Und: Auch Marketing- und Produkteinführungskosten sind hier förderbar, das ist bei vielen anderen Förderungen nicht der Fall. Zwar sind Anforderungen und Konkurrenz hoch, nur 5 Prozent der Einreichungen erhalten eine Förderung, davon sollte man sich aber nicht abhalten lassen. Und es gibt auch bereits steirische Erfolgsbeispiele! Die Firmen Nextsense, Innofreight, Smaxtex, Cryoshelter; Guger und Easelink  haben sich eine Millionenförderung geholt.

 

4. Sich nicht von der Einleitung verwirren lassen

„Buzzwords“ wie Digitalisierung oder Innovation erlauben viele Interpretationen. Auch aus den Kurzbeschreibungstexten der Förderprogramme ist nicht immer ersichtlich, was genau gemeint ist. Das Beziehen eines Experten – etwa SFG, FFG oder eines Förderberaters – lohnt sich hier allemal. Wenn z. B. eine Förderung für risikoreiche Projekte ausgeschrieben ist, ist es auch wichtig, das Risiko im Antrag darzulegen.

 

5. Tunnelblick vermeiden

Bevor man einen großen Förderantrag abschickt, auf jeden Fall einen neutralen Blick von außen einholen! Ideal ist dazu jemand, der sich zwar mit Förderansuchen auskennt, das Projekt an sich aber kaum kennt. Diese Person kann den Antrag objektiv beurteilen. Wenn man ewig lange an einem Antrag arbeitet, bekommt man als Verfasser selbst nämlich fast zwangsläufig einen Tunnelblick.

 

Kontakt zum Team Fördermanagement der SFG …

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