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Mit welchen Smart Products bleibe ich wettbewerbsfähig?

Antworten auf diese Frage fanden die Teilnehmer des IMPULS>>LIVE-Online-Workshops am 25. November 2020, indem sie die Methode der Regnose angewandt haben. Dabei entstanden u. a. Ideenansätze für eine dezentrale Stromerzeugung und eine „digitale Kommandozentrale“ in den eigenen 4 Wänden.

Corona war wie Benzin ins Feuer, brachte es Karin Schnitker (Consultant für Digitalisierung und Innovation) auf den Punkt. Im IMPULS>>LIVE-Online-Workshop „Smart Products aus der Zukunft denken“ erläuterte die Expertin von Die Coachinggesellschaft aus Münster zum Einstieg, warum gerade jetzt Smart Products und Smart Services gefragt sind. „Digitalisierung und Vernetzung haben durch die Krise noch stärker Fahrt aufgenommen. Als Unternehmen muss ich mich daher fragen: Wie muss ich mein Geschäftsmodell verändern? Welche Technologien kann ich nutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Mit welchen smarten Innovationen kann ich die Zukunft gestalten?“ Regnose ist eine Möglichkeit, das herauszufinden.

 

Die 4 Schritte der Regnose:

  1. in einen psychologisch sicheren Raum kommen (keine Angst vor negativen Beurteilungen der Ideen etc.)
  2. durch Assoziationsreise Zukunftsbewusstsein erzeugen
  3. individuelle Bilder zusammensetzen
  4. Umsetzungspfade vom Zukunftsbild ausgehend gestalten

 

Mehr über Regnose …

 

In Kleingruppen erarbeiteten die TeilnehmerInnen des vom Smart Business Center organisierten Online-Workshops, wie der Alltag im Jahr 2025 aussehen könnte. Und vor allem: welche Smart Products und Services dabei gefragt sein könnten. Dabei entstanden u. a. folgende Ideenansätze:

 

Idee 1: „Digitale Kommandozentrale“ für Zuhause

IoT und Smart Home werden noch weiter Fahrt aufnehmen. In den eigenen 4 Wänden könnte als Smart Product daher eine „digitale Kommandozentrale“ gefragt sein, die unterschiedliche Services zusammenfasst. Das kann die Steuerung der Heizung ebenso sein wie Hilfsdienstleistungen für ältere Menschen. Diese können über die digitale Kommandozentrale daran erinnert werden, ihre Medikamente einzunehmen. Auch kann die digitale Kommandozentrale einen 3D-Drucker enthalten, über den man sich Gegenstände selbst ausdrucken kann. Das sind nur 2 der zahlreichen Smart Services, die über die „digitale Kommandozentrale“ zusammengefasst werden könnten.

 

Idee 2: Nachhaltig produzierter Strom – überall verfügbar

Im Jahr 2025 werden deutlich mehr Elektroautos unterwegs sein, als heute. Auch wird die Anzahl der IoT-Devices zunehmen – für all das braucht es Strom. Ein mögliches Smart Service dazu wäre, nachhaltig produzierten Strom (z. B. aus Sonnenenergie oder Erdwärme) dezentral zu produzieren und auch dezentral nutzen zu können. Wenn der Akku des Smartphones oder des Elektroautos geladen werden müssen, können dazu öffentliche Steckdose genutzt werden – z. B. auf einem Parkplatz, vor Privathäusern etc. Eine App ermöglicht eine smarte Abrechnung nach Verbrauch, wobei die Produzenten die Preise individuell festlegen können. Stromproduzenten (z. B. Besitzer einer Photovoltaik-Anlage) sind gleichzeitig auch Konsumenten, sogenannte Prosumer.

 

Idee 3: Smartphone als „All-in-one-Lösung“

Das Smartphone wird im Jahr 2025 noch stärker in den Alltag integriert sein und unterschiedliche Smart Services zusammenfassen. Einige Beispiele dafür: Über die Handykamera kann man die Haut filmen und eine Künstliche Intelligenz analysiert dabei die Hautgesundheit. Darüber hinaus werden nicht mehr „nur“ die zurückgelegten Schritte analysiert, sondern gezielte Empfehlungen für Ernährung und Gesundheit gegeben. Auch bei der Essensbestellung über das Smartphone wird es Zusatzservices geben (z. B. intelligente Kombination der Angebote unterschiedlicher Restaurants, passend zu den persönlichen Vorlieben).

 

 (Foto: goodluz/Shutterstock)

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