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Mit Smart Services das Recycling optimieren

Auch die Umwelt profitiert von Smart Services: Saubermacher testet in 2 steirischen Gemeinden intelligente Mülltonnen und Wertstoffscanner. Smartes Recycling steht auch in Horn im Fokus: Dort sind mit Sensoren ausgestattete Glascontainer im Einsatz.

Die Sensoren messen den aktuellen Befüllungsgrad eines jeden Glascontainers. Sobald er voll ist, wird die Leerung automatisch veranlasst. Es handelt sich dabei um ein gemeinsames Projekt von Saubermacher mit Austria Glas Recycling (AGR). „Da es gerade bei der Altglassammlung sehr starke Schwankungen gibt, helfen diese Daten, die Routenplanung zu optimieren. Unnötige Fahrten fallen weg, was CO2 einspart und Lärm vermeidet“, erläutert Andreas Opelt, Direktor Vertrieb Regionalkunden bei Saubermacher.

 

Rechtzeitige Entleerung

Durch die automatische Datenerfassung und -meldung der Sensoren sollen auch überquellende Sammelcontainer der Vergangenheit angehören. Das deshalb, da die Leerung rechtzeitig veranlasst wird. Der Testbetrieb ist vorläufig bis Mai 2019 geplant.

 

Smart Services für das Recycling

Noch bis Juli 2019 läuft das Testprojekt „Smart Village“ in Riegersburg und Feldkirchen bei Graz. Energie Steiermark und Saubermacher testen hier Smart Services für ein Mehr an Kundenservice und das Recycling. Im Einsatz sind unter anderem intelligente Straßenlaternen der Energie Steiermark sowie schlaue Wertstoffscanner und Mülltonnen von Saubermacher.

 

 

Abfallverursacher werden miteinbezogen

Im Müllwagen befindet sich eine Apparatur, die beim Entleeren qualitativ scannt, wie viel falscher Abfall z. B. im Restmüll gelandet ist. Dabei kommen Sensortechnik, multispektrale Bilderfassung und künstliche Intelligenz zum Einsatz. Gerade im Restmüll landen nach wie vor rund 70 Prozent falsche Abfälle – rund die Hälfte davon Wertstoffe wie Kunststoffe, Alu-Dosen oder Papier. Das Besondere ist, dass die Trennqualität über die „Daheim App“ oder SMS direkt an den Abfallverursacher, also den Endkonsumenten, rückgemeldet werden kann. Dazu Saubermacher-Experte Opelt: „Das erzeugt in den Testgebieten eine ungemeine Dynamik. Bis dato konnten die Fehlwürfe im Restmüll um 20 bis 30 Prozent reduziert werden.“

 

 

Brände verhindern

Ein weiteres Smart Service für das Recycling, das Saubermacher testet: Hightech-Sensoren in Mülltonnen. Der Sensor ANDI (= Automatisch, Nachhaltig, Digital, Innovativ) misst den Befüllungsgrad der Tonne – vereinfacht ausgedrückt – mittels Ultraschall. Damit werden automatisch veranlasste, bedarfsgerechte Entleerungen der Mülltonnen möglich. Zudem erkennt der Sensor auch Temperaturanstiege. Gerade in Zeiten, in denen die Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Batterien zunimmt, gewinnt das stark an Bedeutung.

 

Bewusstsein für Smart Services schaffen

Dass von Smart Services im Recycling sowohl die Umwelt, die Gemeinden bzw. Auftraggeber und die Bürger profitieren, hat man bei Saubermacher längst erkannt. „Wir wollen unseren Auftraggebern bedarfsgerechtere Leistungen, mehr Sicherheit und höhere Transparenz bieten“, informiert Ralf Mittermayr, Sprecher des Vorstandes bei Saubermacher. „Gleichzeitig soll die Mülltrennmoral verbessert und das (Rest-)Müllaufkommen reduziert werden.“ Mittermayr kommt selbst aus dem IT-Business, auch hat man sich gezielt Programmierer, Mechatroniker und andere Experten ins Unternehmen geholt. Mit einem Teil der Mitarbeiter rund um das smarte Recycling wurde mit Pink Robin ein eigenes Tochterunternehmen gegründet. Der Leiter der Produktentwicklung dieses Unternehmens, Willibald Erhart, hat auch bereits im Smart Business Center Einblick in seine Arbeit gegeben und steht Interessierten gerne für Anfragen zur Verfügung:

 

Willibald Erhart
Pink Robin GmbH (ein Unternehmen der Saubermacher-Gruppe)
Leiter Produktentwicklung / Leiter Smart Services
T: +43 59 800 1510
E: w.erhart@wastebox.biz

 

 (Fotos: Saubermacher)

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