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Künstliche Intelligenz gegen den Klimawandel: 5 Chancen

(Wie) kann die Digitalisierung dabei helfen, die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen? Und damit auch den Klimawandel bekämpfen? Darüber diskutierten Experten beim „AI for Good Global Summit“ in Genf.

Die Vereinten Nationen haben im Mai 2019 zum „AI for Good Global Summit“ nach Genf geladen. Hintergrund ist es, die Künstliche Intelligenz auch für die UN-Ziele im Bereich der nachhaltigen Entwicklung zu nutzen. Dabei wurden zahlreiche Chancen diskutiert und Projekte vorgestellt. Hier eine Auswahl davon:

 

1. Lebenslanges Lernen erleichtern

Auch das Know-Center aus Graz war beim „AI for Good Global Summit“ vertreten. Sebastian Dennerlein erläuterte, dass Künstliche Intelligenz auch das informelle Lernen am Arbeitsplatz – das zunehmend wichtiger wird – vereinfachen kann. Das Know-Center arbeite dazu am weltweit größten Mentoring-Programm für Künstliche Intelligenz im Silicon Valley mit. Dabei werden erfahrungsbasierte AI-Trainings mit Technology-enhanced Learning-Support verknüpft. Das Ziel: Das Gelernte besser in der Arbeitspraxis nützen zu können bzw. in den Kontext setzen zu können.

 

2. Null-Emissionen erreichen

Hendrik Zimmermann forscht im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Im Interview mit der Deutschen Welle sagt er in Bezug auf nachhaltigere Energiesysteme: „Um dieses System zu entwickeln, brauchen wir digitale Technologien und eine Menge Daten, die schnell erfasst und analysiert werden.“ Und weiter: „KI oder Algorithmen für maschinelles Lernen können uns dabei helfen, diese Komplexität zu bewältigen und Null-Emissionen zu erreichen.“

 

3. Energieverbrauch für Big Data reduzieren

Um bis zu 40 Prozent soll der Energieverbrauch für Googles Rechenzentren reduziert werden, schreibt dw.com. Möglich sollen dies die Algorithmen von Deepmind machen, einem britischen KI-Unternehmen, das zum Google-Mutterkonzern gehört.

  • 20 bis 25 Prozent der Energie will das Berliner Borderstep Institut durch „prädiktive maschinelle Lernalgorithmen“ einsparen. Mehr dazu …

 

4. Know-how zur Verfügung stellen

Microsoft hat eine eigene Plattform zum Thema „AI for Good“ ins Leben gerufen. Damit will man „die Cloud- und AI-Tools von Microsoft denen zur Verfügung stellen, die globale Umwelt-Herausforderungen lösen“, formuliert der Technologiekonzern auf der Plattform „AI for Good“.

 

5. Verkehr intelligent steuern

Bestmile, ein Start-up aus der Schweiz, beschäftigt sich mit smarter Flottenplanung. Sowohl konventionell als auch autonom betriebene Flotten können damit gemanagt werden. Mehr dazu …

 

Zu den Webcasts des „AI for Good Global Summit“ …

Weitere Termine

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