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Die „All-in-one-Plattform“ für smarte Mobilität

Die Mitfahrbörse mit 15.000 NutzerInnen ist nur der erste Schritt. In naher Zukunft will der neue SBC-Mieter Greendrive „Mobility as a Service“ anbieten. Was genau es damit auf sich hat und warum für die Entwicklung dieses Smart Services eine Kooperation mit anderen Unternehmen ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist.

Zuerst zu Fuß und dann mit der Straßenbahn. Oder zuerst mit dem Auto und dann weiter mit dem Bus. Die meisten Menschen nutzen mehr als eine Mobilitätsform, um in die Arbeit zu kommen. „Unsere Vision ist eine Plattform, die Mobility as a Service anbietet“, erläutert Jonathan Gutschi, CEO von Greendrive. Das Unternehmen ist seit Jänner 2021 im Smart Business Center (SBC) angesiedelt und hat sich auf Smart Services für die Mobilität spezialisiert. Was konkret mit „Mobility as a Service“ gemeint ist, beschreibt Gutschi anhand eines Anwendungsbeispiels: „Ein User möchte von seinem Wohnhaus in Stainz zur Arbeitsstätte in Graz fahren. Er kann dazu über eine einzige Plattform die angebotenen Mitfahrgelegenheiten und öffentlichen Verkehrsmittel zum relevanten Zeitpunkt abfragen und buchen. Das könnte eine Mitfahrgelegenheit von seinem Wohnort zum Bahnhof nach Lieboch sein, von dort weiter mit dem Zug nach Graz und dann die Straßenbahn zum SBC.“

 

Smart Mobility Service für PendlerInnen

Das Kernteam von Greendrive hat die letzten Monate dazu genutzt, die Entwicklung dieses neuen Smart Services voranzutreiben. Gewissermaßen wird die bereits seit 2,5 Jahren erfolgreich laufende Pendlerplattform Greendrive auf die nächste Stufe gehoben. Mit knapp 15.000 registrierten Nutzern ist diese im DACH-Raum bereits sehr gut etabliert. Mehr als 80 Prozent der Zugriffe erfolgen über die Greendrive-App, eine Nutzung ist aber auch über die Website www.greendrive.at möglich. „Wir richten uns damit primär an PendlerInnen, die nach Mitfahrgelegenheiten für ihren täglichen Arbeitsweg suchen. Unser System funktioniert rasch und unkompliziert, dadurch heben wir uns auch von anderen Angeboten ab.“ Für die NutzerInnen stehen zwei Optionen zur Wahl: Entweder man bietet Fahrten gegen einen frei wählbaren Beitrag zu den Fahrtkosten auf der Plattform an, oder man wechselt sich mit den Fahrten ab.

 

(Credit: Greendrive)

 

Integration ins betriebliche Mobilitätsmanagement

Kosten fallen für die NutzerInnen dabei keine an. Greendrive bietet Unternehmen ein maßgeschneidertes Premiumpaket als Jahresabonnement an. „Über dieses können die MitarbeiterInnen untereinander Fahrgemeinschaften bilden, gemeinsame CO2-Einsparungswerte berechnen, Gewinnspiele abwickeln und vieles mehr. Und natürlich lässt sich das Ganze in das Mobilitätsmanagement des Unternehmens integrieren und mit weiteren Maßnahmen wie Carsharing verknüpfen.“ Gutschi beschreibt Greendrive dabei als „Mosaikstein im betrieblichen Mobilitätsmanagement“. Unternehmen wie Niceshops, KAGes, Uni Graz oder die REWE-Gruppe sind bereits Greendrive-Kunden. Auch mit dem SBC ist eine Kooperation geplant.

 

Greendrive setzt auf Kooperation

Gutschi hofft künftig auf eine gute Vernetzung mit den anderen MieterInnen. „Wir haben uns für den neuen Standort im SBC entschieden, weil hier ein Austausch mit anderen Unternehmen viel besser möglich ist, als in unserem bisherigen Büro in der Kärntnerstraße. Gerade für die nächsten Entwicklungsschritte im Bereich Mobility as a Service ist es unabdingbar, uns am Bedarf der Unternehmen zu orientieren. Und das geht am besten im direkten Austausch“, beschreibt Gutschi die nächsten Entwicklungsschritte für sein Smart Service.

 

www.greendrive.at

 

Greendrive (Sujetbild Frau mit Lenkrad)

(Foto: Roman Samborskyi/Shutterstock)

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