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Genug von langweiligen Videokonferenzen?

Jakob Pieber zeigt mit Virtualsalestraining.eu, wie man es besser macht. Mit möglichst wenigen Powerpoint-Folien und erfolgreichen Verkaufsabschlüssen. Mit seinem Start-up ist er seit April 2021 im Smart Business Center angesiedelt.

Ein Powerpoint-Slide nach dem nächsten. 30 Folien insgesamt. Wir befinden uns erst bei Folie 7 und die meisten Teilnehmer haben schon mindestens 2-mal aufs Handy geschaut und einmal Mails gecheckt. Es gibt wohl kaum jemanden, der solche Videokonferenzen im letzten Jahr nicht miterlebt hat. Auch Jakob Pieber kennt Videokonferenzen dieser Art nur all zu gut. Bereits bevor Corona den Trend zum Homeoffice befeuert hat, hat der Routinier – seit 20 Jahren ist er im Vertrieb tätig – einen Großteil seiner Arbeit Remote umgesetzt. „Ich habe schon immer stark international gearbeitet, da ergibt sich das von selbst. Vor Corona-Zeiten war der Anteil aber natürlich deutlich geringer als im letzten Jahr, ich bin auch viel geflogen.“

Neugründung von Virtualsalestraining.eu

Der Lockdown hat daher auch für Pieber vieles verändert. „Ich habe die Zeit genutzt, um eine Ausbildung zum Erwachsenen- und Digitaltrainer zu machen. Und dann diese mit meiner Vertriebserfahrung kombiniert – so ist die Idee zu den virtuellen Salestrainings entstanden. Mit 1. April 2021 wurde das Unternehmen Virtualsalestraining.eu dann auch offiziell gegründet und der neue Standort im Smart Business Center bezogen.

 

Jakob Pieber - Virtualsalestraining.eu

Jakob Pieber ist mit seinem Unternehmen Virtualsalestraining.eu im Smart Business Center angesiedelt (Credit: Tom Schuller).

 

TeilnehmerInnen miteinbeziehen

„Ich will Unternehmen zeigen, wie erfolgreicher Vertrieb über Videokonferenzen funktioniert.“ Das eingangs beschriebene Beispiel mit den langweiligen Powerpoint-Slides sei nämlich nach wie vor viel zu gelebter Alltag. Aber wie kann man es anders machen? „Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Tools wie digitale Whiteboards, über die man gemeinsam an Dokumenten arbeiten kann. Alle Teilnehmer sollten aktiv eingebunden werden. Dazu kann man mit Breakout-Rooms arbeiten oder Tools wie Sli.do nutzen, über die sich unkompliziert Ideen sammeln lassen.“

 

2 Stunden sind genug

Pieber trainiert mit seinem Unternehmen in erster Linie Vertriebsexperten im Abhalten von mitreißenden und kurzweiligen Videokonferenzen. Wichtig ist dabei auch, sich möglichst gut vorzubereiten und schnell zum Punkt zu kommen – eigentlich ganz ähnlich wie bei realen Treffen. „Es ist natürlich verständlich, dass sich in der momentanen Situation alle darauf freuen, sich wieder persönlich treffen zu können und weniger Zeit in Videokonferenzen verbringen zu müssen. Und man muss auch sagen, dass die Aufmerksamkeitsspanne in einer Videokonferenz – auch wenn sie supergut gemacht ist – nicht unbegrenzt ist. Ein Training sollte daher maximal 2 Stunden dauern, eine Verkaufspräsentation maximal eine Stunde – noch besser wären 30 bis 45 Minuten. Ich würde aber nicht sagen, dass eine generelle Müdigkeit da ist, was die virtuelle Kommunikation angeht, sondern dass man einfach genug von langweiligen Videokonferenzen hat.“

 

Persönlicher Austausch

Auch Pieber selbst möchte keineswegs seine gesamte Arbeitszeit vor dem Bildschirm verbringen. „Ich habe mich ganz bewusst für den Standort hier im Smart Business Center entschieden, um mich auch mit anderen Firmen persönlich austauschen zu können. Auch habe ich hier die Möglichkeit, Präsenztrainings abzuhalten, da es die entsprechenden Räumlichkeiten dafür gibt.“

 

Pieber ist nicht nur als Vertriebstrainer, sondern auch als Handelsagent tägig. „Ich will nicht nur predigen, wie man richtig verkauft, sondern das Ganze auch weiterhin selbst umsetzen.“

 

www.virtualsalestraining.eu

 

 (Credit Headerbild: AndreyPopov/iStock)

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