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Forschungsprämie: Förderung für Forschung und Entwicklung

Jedes Unternehmen, das F&E betreibt, kann sich damit 14 Prozent ihres F&E-Aufwandes fördern lassen. Nähere Details erläuterte Experte Dominic Neumann beim Smart Business Breakfast.

Vereinfacht gesagt, wird mit der Forschungsprämie „Forschung und Entwicklung nach allgemein gültigen Methoden gefördert. Es muss neues Wissen geschaffen werden, egal in welchem Bereich“, so Dominic Neumann, der unter anderem als Prozessberater für die Forschungsprämie tätig ist.

 

Beim Smart Business Breakfast am 24. Mai 2019 erläuterte er im Smart Business Center die wichtigsten Punkte:

1.) Im Nachhinein zu beantragen: Im Gegensatz zum Großteil der anderen Förderungen, wird die Forschungsprämie im Nachhinein beantragt (nach Ablauf des Wirtschaftsjahres). Der späteste Zeitpunkt ist das Inkrafttreten des Steuerbescheides.

2.) 14 Prozent vom F&E-Aufwand: Gefördert werden 14 Prozent vom F&E-Aufwand (Personal, externe Kosten, Reisespesen, Pilotanlagen, …).

3.) Keine Deckelung: Die Forschungsprämie ist nicht gedeckelt. Das gilt sowohl für das einzelne Unternehmen als auch den Fördertopf insgesamt.

4.) 3.000 Zeichen: Beim Antrag ist in maximal 3.000 Zeichen der F&E-Gehalt eines Projekts zu erläutern. Wenn der erste Antrag abgelehnt wird, kann man in der 2. Stufe allerdings Unterlagen nachreichen. Hier ist dann eine deutlich umfangreichere Beschreibung erlaubt, auch mit Grafiken, Screenshots oder weiterem Bildmaterial.

 

Gilt die Forschungsprämie für mein Unternehmen?

Vielen Unternehmen sei nicht bewusst, dass sie Forschung betreiben, weiß Neumann aus Erfahrung. „Im Bereich Smart Business gibt es viele Projekte, auch von KMU, die unter ‚Forschung‘ fallen. Dies deshalb, weil hier neues Wissen generiert wird. Ebenso im Bereich Künstliche Intelligenz bzw. der Digitalisierung im Allgemeinen.“ Die genauen Voraussetzungen sind im Frascati-Manual definiert.

 

Förderungen seitens der SFG

Zahlreiche weitere Förderungsangebote für F&E gibt es seitens der SFG. Bereits jetzt ist die Antragsstellung elektronisch bzw. via Bürgerkarte möglich. Die Kommunikation erfolgt dabei direkt über das Portal, nicht mehr per E-Mail. Derzeit wird intensiv daran gearbeitet, die Abwicklung für die Unternehmen noch komfortabler zu gestalten; so wird zukünftig auch die Förderungsabrechnung auf Basis intelligenter Formulare möglich sein. Ein Import von ERP-Daten wird das Arbeiten in großen Projekten mit vielen Rechnungen erleichtern. Auch die Usability wird weiter verbessert – um nur wenige Beispiele zu nennen.

 

Weiterführende Links zur Forschungsprämie:

Unternehmensserviceportal des Bundesministeriums
FFG

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