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Digitalisierung in der Holzindustrie

Auch für Bewusstseinsbildung zum Thema Holz kann man mit einem Smart Service einen Mehrwert stiften. Ein weiteres Projekt aus dem Bereich Digitalisierung in der Holzindustrie: WoodCar – der Einsatz von Holz in Autos, wie Doris Stiksl von proHolz Steiermark beim letzten Smart Business Breakfast erläuterte.

2.500 Kinder und Jugendliche hat proHolz Steiermark im Jahr 2018 mit ihren Workshops erreicht. Über das Projekt „Holz macht Schule“ wird Wissenswertes rund um die Themen Klima und Holz altersgerecht – vom Kindergarten bis zur Matura – vermittelt. Derzeit arbeitet man an einem Smart Service, um die Organisation der Workshops zu vereinfachen. Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proHolz Steiermark: „Wir sind gerade dabei, ein digitales Buchungssystem zu implementieren. Darüber können Lehrerinnen und Lehrer Termine für Workshops in Schulen künftig online buchen.“

 

Digitalisierung in der Holzindustrie

Ein weiteres Projekt ist eine App – gewissermaßen als Weiterentwicklung zum Holzforscherheft. „Die App beinhaltet auch spielerische Elemente, zum Beispiel kann die Biegefestigkeit von Holz mit der App erprobt werden und die Schüler können ihren Lernfortschritt dokumentieren.“

 

Beim Smart Business Breakfast gab Stiksl auch Einblick in weitere Digitalisierungsprojekte in der Holzindustrie: „In der Holzlogistik hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten – digitale Lieferscheine, Routenplanung und Abrechnung sind mittlerweile alltäglich.“

 

Autos aus Holz?

Ein Beispiel aus der Holzwertschöpfungskette das aufzeigt, wie Digitalisierung einen traditionellen Werkstoff weiterentwickeln kann, ist das Projekt WoodC.A.R. (“Wood Computer Aided Research“). Es wird erforscht, inwieweit Holz als Werkstoff im Fahrzeugbau Potenzial hat.

Das Projektvolumen liegt bei 5 Millionen Euro. Unter der Projektträgerschaft des Innovationszentrum W.E.I.Z. arbeiten Forscher und Experten intensiv an neuen Fahrzeugkonzepten mit dem Einsatz des Leichtbauwerkstoffes Holz. Dafür werden Holzwerkstoffe digital berechenbar gemacht und mit computergestützten Methoden baubare Konzepte entwickelt und simuliert, um ein Maximum an Leichtbaupotential ausschöpfen zu können. Ziel ist es, unterschiedlichste Fahrzeugteile und Trägerstrukturen aus Holz, wie zum Beispiel das Holzchassis des Schneemobils Ardenner, zu entwickeln und mit neuen Produktionskonzepten die Voraussetzungen für eine nachfolgende Markteinführung zu schaffen.

Mehr dazu auf woodcar.eu

 

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