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IMPULS>>LIVE am 16. Jänner: So nützt man Smart Services

Innerhalb weniger Tage ausgebucht: Das Interesse an der IMPULS>>LIVE-Veranstaltung „Smart Services: Treiber für neue Geschäftsmodelle im Zeichen der Digitalisierung“ war groß. Mit Christoph H. Wecht hat man sich einen Smart-Business-Experten von der Universität St. Gallen nach Graz geholt. Außerdem erläuterten steirische Unternehmen wie Wirecard CEE und AVL, wie sie Smart Services nutzen.

„Produktinnovationen reichen heute leider nicht mehr, um sich zu differenzieren, auch wenn das Jahrzehntelang anders war. Es gibt ganze Branchen, die in 15 Jahren wohl nicht mehr existieren“, verweist Christoph H. Wecht etwa auf die Verbrennungsmotorenhersteller. Wecht kommt ursprünglich aus dem Maschinenbau und hilft seit 20 Jahren Unternehmen dabei, smarte Geschäftsmodelle auf die Straße zu bringen. Er ist Leiter des Bachelorstudiengangs Management by Design an der New Design University (NDU) in St. Pölten und hat einen Lehrauftrag für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen. Dort hat er bereits das Kompetenzzentrum für Open Innovation geleitet.

 

Christoph H. Wecht brachte zahlreiche Praxisbeispiele aus dem Bereich Smart Services (Credit: SFG/Lunghammer).

Christoph H. Wecht brachte zahlreiche Praxisbeispiele aus dem Bereich Smart Services.

 

Alle Unternehmen profitieren vom Smart Business Center

Das Smart Business Center hat den Experten zur IMPULS>>LIVE-Veranstaltung „Smart Services: Treiber für neue Geschäftsmodelle im Zeichen der Digitalisierung“ nach Graz geholt, um die Potenziale von Smart Services aufzuzeigen. „Die Veranstaltung am 16. Jänner war innerhalb weniger Tage ausgebucht, auch das zeigt das große Interesse der Unternehmen am Thema Smart Service“, freut sich Zentrumsleiter Thomas Mrak.

„Das Smart Business Center beheimatet innovative Unternehmen, die Smart Services bereits erfolgreich einsetzen. Und wir stehen auch Unternehmen darüber hinaus als Plattform zur Verfügung, etwa in dem wir Unternehmen mit Start-ups und Forschern vernetzen.“

 

Diskutierten über Smart Services als Treiber für neue Geschäftsmodelle im Smart Business Center: Christoph H. Wecht (Uni St. Gallen, New Design University St. Pölten), Helmut Aschbacher (Smart Service Consultant), Axel Puwein (Wirecard CEE), Martin Mössler (Science Park Graz), Thomas Mrak (SFG/Smart Business Center), Andreas Aldrian (AVL), Peter Kastner (telbiomed)

Diskutierten über Smart Services als Treiber für neue Geschäftsmodelle im Smart Business Center: Christoph H. Wecht (Uni St. Gallen, New Design University St. Pölten), Helmut Aschbacher (Smart Service Consultant), Axel Puwein (Wirecard CEE), Martin Mössler (Science Park Graz), Thomas Mrak (SFG/Smart Business Center), Andreas Aldrian (AVL), Peter Kastner (telbiomed).

 

Neue Geschäftsmodelle entwickeln

Keynoter Wecht zeigte sich bei IMPULS>>LIVE überzeugt: „Man kann sich heute nur mehr über Geschäftsmodelle differenzieren.“ Er betont, dass der Kundennutzen im Mittelpunkt stehen muss – es reiche auch in Zeiten der Plattform-Ökonomie nicht aus, „nur“ eine eigene Plattform zu machen.

„Es geht um das Nutzerversprechen: Welchen Wert kann ich mit meiner Einzigartigkeit für ein Plattform-Ökosystem schaffen?“

 

Agiles Denken fördert die Entwicklung von Smart Services

Der Experte plädiert für mehr agiles Denken und verweist auf das bekannte Zitat von Tom Kelley: „Fail often so you can succed sooner.“ Dazu Wecht: „Wie kann ich möglichst schnell lernen und die ‚richtigen Fehler‘ früher als die Konkurrenz machen? Wie arbeite ich interdisziplinär zusammen? Was das betrifft, gibt es in der Wirtschaft noch großes Potenzial. Deshalb haben wir an der New Design University auch den weltweit ersten BWL-Bachelor für Design Thinking aufgebaut.“

Mit seiner Plattform GRANTIRO richtet sich Wecht an Unternehmen, die mit ihren Geschäftsmodellen bereits „ins Schleudern“ gekommen sind. Gerade Unternehmen, die keine stabile Markposition (mehr) haben, können von smarten Geschäftsmodellen immens profitieren.

 

Smart Services für den Zahlungsverkehr

Ein Unternehmen, das das Potenzial von Smart Services bereits für sich erkannt hat und erfolgreich nutzt, ist Wirecard CEE, Mieter im Smart Business Center (SBC) und auch bei IMPULS>>LIVE am 16. Jänner 2019 am Podium.

 

Das Unternehmen hat sich auf die bargeldlose Zahlungsabwicklung im Fernabsatz (größtenteils E-Commerce) spezialisiert und bietet dabei Rundum-Services an. Kurzum: Man nützt die Möglichkeiten der Digitalisierung, um Händler im Fernabsatz ganzheitlich zu betreuen und proaktive Lösungen anzubieten – ein klassisches Smart Service. Im Falle von Wirecard CEE werden daher Rundum-Services wie Risikomanagementlösungen, Data Analytics und Retail Banking Services angeboten, um sämtliche Vertriebskanäle – online, mobil oder am POS – weiter voranzutreiben.

 

Axel Puwein von Wirecard CEE sprach über Smart Services

Axel Puwein von Wirecard CEE thematisierte Smart Services im Payment.

 

Mehr Selbstverantwortung durch Smart Services

Auch im Gesundheitssektor bieten Smart Services immenses Potenzial, wie Peter Kastner vom Grazer Standort des AIT Austrian Institute of Technology im Smart Business Center bei IMPULS>>LIVE am 16. Jänner erläutert.

 

 

Peter Kastner, telbiomed

Peter Kastner stellte Smart Services für den Gesundheitssektor vor

 

Von der Automobil-Industrie bis hin zu Start-ups

Andreas Aldrian, Smart Service-Experte bei AVL List, zeigte bei IMPULS>>LIVE die Besonderheiten des Automotiv-Marktes im Kontext Smart Service bzw. Digitalisierung im Allgemeinen. Martin Mössler, Geschäftsführer Science Park Graz, fokussierte die Start-ups: „Die Automatisierung von Dienstleistungen ist in einer von Multichannel-Lösungen geprägten Welt wesentlich. Für Start-ups ist der Smart Service-Bereich deshalb bedeutsam, da in neuen Sektoren ‚first mover‘ mit hoher Umsetzungsgeschwindigkeit meist belohnt werden.“

Martin Mössler, Science Park Graz

„Die Automatisierung von Dienstleistungen ist in einer von Multichannel-Lösungen geprägten Welt wesentlich“, betonte Martin Mössler, Science Park Graz.

 

Andreas Aldrian, AVL

Von Andreas Aldrian, AVL List, erfuhren die Besucher: Der Automotiv-Markt weist zahlreiche Besonderheiten auf, was die Digitalisierung angeht.

Fotos: SFG/Lunghammer

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