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CNSystems bietet Lösung für erweiterte COVID-19-Therapie

Internationale ExpertInnen bestätigen, dass auch Herz-Kreislauf-Faktoren in der Therapie von COVID-19-PatientInnen eine zentrale Rolle spielen. CNSystems bietet dazu eine maßgeschneiderte Lösung an, da die Nachfrage – speziell aus China – stark angestiegen ist. Der im Smart Business Center angesiedelte Weltmarktführer für nichtinvasive, kontinuierliche Herz-Kreislauf-Überwachung ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Für die Erschließung eines Zukunftsmarktes arbeiten Jürgen Fortin und sein Team bereits an einem smarten tragbaren Sensor, dem „CNAP-2-GO“, der ein klinisch fundiertes Monitoring des Blutdrucks mittels Fingerring möglich macht.

Nicht nur die Lungenfunktion, auch Herz-Kreislauf-Faktoren spielen für die Behandlung von COVID-19-PatientInnen eine zentrale Rolle. In zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen wird dies mittlerweile bestätigt. Die Europäische Gesellschaft für Intensivmedizin (ESICM) verweist in Webinaren darauf, dass durch eine hämodynamische Überwachung das Risiko für Komplikationen reduziert werden kann. „Eine Erfassung der Herz-Kreislauf-Situation – die sogenannte Hämodynamik – ist essenziell für die richtige Wahl der Therapie“, erläutert Jürgen Fortin, Geschäftsführer von CNSystems. Das im Smart Business Center angesiedelte Unternehmen ist Weltmarktführer für nichtinvasive, kontinuierliche Herz-Kreislauf-Überwachung. Mit dem CNAP® HD Fingersensor hat CNSystems eine einfache und präzise Lösung für das hämodynamische Monitoring entwickelt.

 

Smart Product von CN Systems

„Smart Product“ von CNSystems zur Überwachung von PatientInnen

Die Nachfrage nach diesem smarten Medizinprodukt steigt – „vor allem aus China“, betont Fortin. CNAP® HD wurde lange vor der Corona-Krise auf den Markt gebracht und wird laufend weiterentwickelt. Ursprünglich stand die Optimierung des Flüssigkeits- und Herz-Kreislauf-Managements während einer Operation im Fokus. „Es hat sich aber gezeigt, dass das Monitoring mit unserem Fingersensor auch über den Bereich der Operationen hinaus großes Potenzial hat.“ Alle benötigten Parameter können in Echtzeit und für jeden Herzschlag gemessen werden. Fortin erläutert: „Die Herz-Kreislauf-Parameter des CNAP® HD zeigen den hämodynamischen Status der PatientInnen an, also ob eine Infusion benötigt wird oder eine Flüssigkeitsverabreichung vermieden werden sollte. Was COVID-19 PatientInnen angehe, zeige sich immer deutlicher, so Fortin, „dass der hämodynamische Status von der ersten klinischen Untersuchung an überprüft werden sollte, da die meisten PatientInnen dehydriert in die Kliniken kommen. Im späteren Behandlungsverlauf ist eine kontinuierliche Beurteilung enorm wichtig, da sich die Hämodynamik sehr rasch ändern und es so zu einer dramatischen Verschlechterung des PatientInnenstatus kommen kann.“

 

„Smarter Ring“ liefert klinisch genaue Daten

CNSystems wurde vor 22 Jahren gegründet und ist seitdem stark gewachsen. Rund 40 MitarbeiterInnen werden derzeit beschäftigt, der Exportanteil des Unternehmens liegt bei ca. 98 Prozent. Die Wertschöpfung der Medizinprodukte und deren Komponenten erfolgt vorrangig in Österreich. Im Smart Business Center beschäftigt sich ein Großteil der MitarbeiterInnen mit (klinischer) Forschung & Entwicklung, Marketing & Vertrieb, Einkauf & Assembling sowie der Qualitätssicherung. Ein wichtiges Zukunftsprojekt ist dabei ein „smarter Ring“. „Damit soll die Behandlung, die mit CNAP® HD stationär möglich ist, auch über einen tragbaren Sensor „CNAP-2-GO“ funktionieren“, beschreibt Fortin das „Smart Product“. „Dieses neue ,Wearable‘ ist sowohl für PatientInnen auf Normalstationen als auch für den Home-Monitoring-Bereich gedacht, wie etwa für die Überwachung und Therapie von Bluthochdruck.“ Die behandelnden ÄrztInnen erhalten über den Ring klinisch genaue Daten zum Herz-Kreislauf-Zustand ihrer PatientInnen, um Behandlung und Diagnose zu optimieren.

 

Mehr als 900 wissenschaftliche Studien

Die wesentliche Herausforderung bei der Entwicklung des Fingerrings ist die Miniaturisierung. „Wir müssen den Ring von Grund auf neu entwickeln, weil er sich in der Größe natürlich deutlich von unserem Fingersensor unterscheidet. Die klinische Genauigkeit, durch die wir uns auch von konventionellen ,Tracking-Wearables‘ abheben, ist oberste Prämisse.“

Der hohe Qualitätsanspruch und die wissenschaftlichen Belege werden durch zahlreiche Publikationen untermauert. „Es wurden bereits über 900 Studien mit unserer Technologie umgesetzt, die teilweise von uns mitbetreut wurden“, verweist Fortin auf die laufende Kooperation mit der Wissenschaft.

 

 (Foto: CNSystems)

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