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4 smarte Tools für den Sommer – und das Offline-sein

Vom smarten Sonnenschutz bis hin zum „Offline-Thermostat“: Künstliche Intelligenz und smarte Tools sind auch im Sommer allgegenwärtig. Allerdings: Zwischendurch lohnt sich eine Offline-Phase!

1. Smarter Sonnenschutz

Nicht zu lange in der Sonne bleiben, die UV-Belastung ist hoch! In Echtzeit verrät „My Skin Track UV“, wie hoch die UV-Exposition ist. Auch Schadstoffbelastung, Luftfeuchtigkeit und Pollenflug misst das Wearable im Büroklammer-Format, das von La Roche-Posay entwickelt wurde. Via App hat der Nutzer dieses smarten Tools die Werte jederzeit im Überblick. Die Energieversorgung des Wearables erfolgt über Sonnenenergie.

 

2. „Boring Phone” und „Offline-Thermostat“

Für das Energie-bzw. Entspannungs-Level des Menschen ist es im Urlaub von Vorteil, nicht laufend seine E-Mails und Social-Media-Updates zu checken. Leichter funktioniert das mit dem “BoringPhone“ – ein Smartphone ganz ohne E-Mail und Social-Media-Apps. Auf Kickstarter läuft gerade eine Kampagne für das „Offline-Smartphone“.

Ein anderes Tool für „Digital Detox“ stammt aus den Niederlanden: Mit dem myndr-Button kann man Online-Services wie Social Media, Gaming, E-Mail oder Telefon gesondert steuern. Bei diesem „Offline-Thermostat“ kann man zwischen 5 verschiedenen Modis von „No limit“ bis „Offline““auswählen.

 

3. Künstliche Intelligenz vereinfacht Urlaubsbuchung

„Das Hotel soll unweit vom Strand liegen. Beim Essen braucht es unbedingt ein vegetarisches Angebot. Und der Transfer vom Flughafen soll nicht länger als eine Stunde dauern.“

Auf Basis von Anfragen wie diesen kann Künstliche Intelligenz bereits in fast der Hälfte der Fälle ein passendes Angebot erstellen, sagt Stefan Schmidhofer von Leftshift One. Das Grazer Unternehmen hat im Projekt „Chloe“ 40.000 unstrukturierte E-Mailanfragen analysiert und damit die Künstliche Intelligenz trainiert (Supervised Learning). Das Ergebnis: 45 Prozent aller Erstanfragen konnten direkt in Angebote verarbeitet werden und das in 0,5 Sekunden. Laut Schmidhofer geht es dabei aber keineswegs darum, die Mitarbeiter zu ersetzen. „Künstliche Intelligenz und die persönliche Note durch den Mitarbeiter ergeben gemeinsam ein noch besseres Kundenservice“, betont er. Nähere Infos über Künstliche Intelligenz für die Urlaubsbuchung …

 

4. Smarte Bewässerung und digitale Diagnosen für Pflanzen

BOSCH hat zahlreiche Anwendungsfälle für Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft entwickelt. Unter anderem für die Bewässerung von Pflanzen, wodurch der Wasserverbrauch um 20 Prozent reduziert werden kann. Das System im Überblick:

  1. Ein Sensor misst den Druck im Zellsaft der Pflanzen.
  2. Via Bluetooth werden die Daten an die Gateway-Station geschickt und über das Mobilfunknetz in die Cloud.
  3. Die Künstliche Intelligenz berechnet dort, ob die Bäume Wasser benötigen. Auch werden die Daten dabei mit Wetteraussichten kombiniert.
  4. Der Landwirt erhält die Bewässerungsempfehlungen auf sein Smartphone geschickt.

 

Weitere Anwendungsfälle für Künstliche Intelligenz im Bereich Smart Services …

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