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3 Best Practice Beispiele

Egal was man produziert, egal wie klein oder groß man ist: Mehr denn je braucht es Smart Services, die das Produkt sinnvoll ergänzen. Der Kunde will immer weniger ein Produkt, er will Services. Aber wie können diese für produzierende Unternehmen ausschauen? Christoph H. Wecht zeigte am 16. Jänner 2019 im Smart Business Center zahlreiche Best Practice Beispiele für Smart Services.

1. HILTI: Smart Services für Werkzeuge

Werkzeuge und Maschinen produzieren? HILTI macht längst mehr als das. Mit ON!Track hat das Unternehmen ein Smart Service entwickelt, mit dem Unternehmen ihre Arbeitsmittel verwalten können. Auch ein Tracking der einzelnen Geräte ist möglich.

 

2. nest: Neue Kundengruppen erschließen

Gegründet u. a. von Tony Fadell, dem iPod-Erfinder, wurde nest mittlerweile von Google gekauft. nest hat unterschiedliche Services für Smart Homes im Angebot: z. B. Rauchmelder, Kameras, Türschlösser etc. Über die dazugehörige App sieht man, wer vor der Tür steht und kann mit ihm sprechen – auch wenn man nicht zuhause ist.
Zielgruppen sind dabei neben Privathäusern auch Unternehmen, auf die man aktiv zugeht. Den Stadtwerken München habe nest laut Wecht angeboten, Energiespitzen zu glätten. Konkret: nest hat über die smarten Steuerungsgeräte auch die Daten zum Energieverbrauch in einzelnen Wohnungen. Energiespitzen in einer Stadt können spürbar abgefedert werden, in dem z. B. in den einzelnen Wohnungen die Temperatur minimal reduziert wird. Der einzelne Verbraucher merkt das kaum, über die ganze Stadt gesehen wirkt sich dies aber deutlich aus.

Für Wecht zeigt dieses Beispiel gut, wie man Smart Services, aufbauend auf vorhandenen Daten, entwickelt: Erst analysieren, was man hat. Und dann überlegen, wer Services – basierend auf diesen Daten – benötigen könnte.

 

3. B8ta: Retail as a service

Ein eigenes Verkaufslokal rentiert sich für viele (kleine) Unternehmen nicht. Das kalifornische Start-up B8ta bietet daher „Retail as a service“ an. Die Verkaufsfläche im Shop wird an unterschiedliche Produzenten vermietet. Im Fokus steht dabei das Ausprobieren der Produkte und es gibt auch keine Verkäufer, sondern Berater im Shop. 3D-Kameras an der Decke analysieren z. B. dass ein Kunde ein Problem mit dem Einschaltknopf von Produkt X hat. Diese Daten helfen dem Produzenten dabei, seine Produkte noch besser an den Kunden anzupassen.

 

Auch für smarte Plattformen bot Wecht bei IMPULS>>LIVE zahlreiche Best-Practice-Beispiele. Mehr dazu in unserem nächsten Newsletter.

 

(Credit Titelbild: HILTI AG)

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