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Smarte Gesundheitsangebote statt Nullachtfünfzehn-Tipps

Vorlieben sind individuell – auch in Sachen Gesundheit. Beim 2-Jahres-Projekt GesundheitsIMPULSE werden daher jene BGF-Maßnahmen umgesetzt, die auch tatsächlich einen Mehrwert bringen – egal ob man vor Ort im Smart Business Center oder im Homeoffice arbeitet. Im Fokus steht die Aktive Mobilität, das Smart Business Center setzt das Projekt gemeinsam mit 10 Mietern um. Bereits in den letzten Monaten hat sich einiges getan. Am 22. Oktober findet der offizielle Kick-off statt. Für den SBC-Newsletter erläutert Gesundheitspsychologin Anika Harb, welche kleinen Maßnahmen man im Alltag setzen kann und warum ein Serviertablett dabei eine gute Hilfe ist.

Schnell mal einen Wandertag und ein gesundes Mittagsessen organisieren und fertig ist die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)? „Einfach nur BGF-Maßnahmen umzusetzen, ohne vorher den Bedarf zu erheben, bringt meist wenig“, weiß Gesundheitspsychologin Anika Harb vom Institut Weitblick. Sie setzt für das Smart Business Center derzeit das Projekt „GesundheitsIMPULSE – Aktive Mobilität bewegt Unternehmen“ um. Das Projekt wird vom Fonds Gesundes Österreich und der ÖGK unterstützt und läuft über 2 Jahre. 10 SBC-MieterInnen beteiligen sich aktiv daran.

 

BGF-Maßnahmen: Vom Pausenweg bis hin zur „perfekten Telefon-Haltung“

Doch was sind die BGF-Maßnahmen für die SBC-MieterInnen? Harb: „Zum Start im Frühsommer gab es Gesundheitszirkel und individuelle Befragungen, um den Bedarf seitens der MitarbeiterInnen und der Führungskräfte zu eruieren. Die Themen gingen vom Informationsfluss im Unternehmen bis hin zur einer möglichst ergonomischen Haltung beim Telefonieren“, erzählt die Expertin von den Anfängen des Projekts. „Schon da sind zahlreiche Ideen entstanden, etwa der eines ‚Pausenweges‘ rund um das Smart Business Center. Dieser soll dazu einladen, sich während eines Telefonats die Beine zu vertreten. Auch Stationen mit Atemübungen oder Balance Boards sind Teil der Idee. „Bewegung soll stärker in den Alltag integriert werden – vor allem wenn man kurze Distanzen zurücklegen muss. Lastenräder und E-Bikes zum Mieten sollen hier die Motivation steigern. Auch ein Elektroauto bietet das Smart Business Center seit wenigen Monaten zum Mieten an.

 

E-Auto zum Mieten für SBC-Mieter

Der Renault Zoe soll es den MitarbeiterInnen ermöglichen, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Arbeit zu kommen. Und dann vor Ort ein E-Auto zum Mieten für Geschäftstermine oder auch private Wochenend-Ausflüge zur Verfügung zu haben. Das E-Auto kann online auf www.mietedeinauto.at/kurzzeitmiete (Plattform von Vogl+Co) gemietet werden. Man benötigt dazu die App Glide-Mobility.

  • Buchungsvorgang Step by Step im Detail (PDF-Download)
  • Hinweise zur Inbetriebnahme des Autos am Standort Smart Business Center (PDF-Download)

 

Es kann übrigens jeder das Auto mieten, nicht nur SBC-MieterInnen bzw. deren MitarbeiterInnen.

 

BGF-Maßnahmen: Wanderung und Yoga

Eine der BGF-Maßnahmen, die bereits umgesetzt wurde, war eine Kulturwanderung bei strahlend schönem Spätsommerwetter in den Wäldern rund um St. Johann und Paul – unweit des Smart Business Centers. Auch zu Yoga-Einheiten im Freien trafen sich die MitarbeiterInnen im August.

 

Aktivtag am 22. Oktober

Offizieller Start von GesundheitsIMPULSE ist der Aktivtag am 22. Oktober um 10 Uhr. Geplante Programmpunkte (Auswahl):

  • Alpha-Lauf zum Schloss St. Martin, Nordic-Walking-Runde mit Geo-Caching, Indian Balance
  • Fit-Checks, Fitness-Uhren-Beratung, Lastenräder ausprobieren, Rad-Service
  • Motivations- und Entspannungstechniken
  • Vortrag zur Aktiven Mobilität

 

Vom Tablett bis zum Zoom-Kaffee: Smarte Empfehlungen für das Homeoffice

Ob der Aktivtag online oder offline im Innenhof des Smart Business Centers stattfindet, wird noch bekanntgegeben. Aktive Mobilität und BGF-Maßnahmen lassen sich auch im Homeoffice umsetzen, wobei Harb dazu rät, sich nicht stur an „Nullachtfünfzehn-Tipps“, sondern an den eigenen Rahmenbedingungen zu orientieren. „Natürlich wäre es ideal, wenn man die Arbeit zuhause in einem eigenen ‚Homeoffice-Raum‘ umsetzen kann. Das lässt sich in einer kleinen Stadtwohnung aber oft nicht machen. Auch ist es ein großer Unterschied, ob Kinder im selben Haushalt sind oder nicht. Harb nennt einige Empfehlungen, die man – je nach Rahmenbedingungen – für sich anpassen kann:

  1. Wenn es die Möglichkeit zu einem eigenen Büroraum in der Wohnung nicht gibt: Laptop und Büroutensilien auf ein Tablett stellen, das man zum Arbeitsbeginn herräumt, wie man auch einen Tisch zum Essen vorbereitet. Nach getaner Arbeit räumt man das Tablett wieder weg.
  2. Wenn man alleine wenig Motivation hat, Bewegungspausen einzulegen: Sich mit den KollegInnen einen konkreten Termin für eine gemeinsame Online-Bewegungseinheit ausmachen – egal ob das ein Spaziergang, eine Yoga-Session oder Liegestütze sind.
  3. Es muss nicht gleich ein Marathon sein: Auch mit Wäsche aufhängen oder Geschirrspüler ausräumen kann man zwischendurch für Bewegung – und Pause von der Bildschirmarbeit – sorgen. Zur Bewegung motivieren kann auch ein Balanceboard im Wohnzimmer, auf dem man zwischendurch sein Gleichgewicht trainiert.
  4. Wenn das Einhalten der Pausen im Homeoffice schwerfällt: Die Pomodoro-Technik (z. B. 50 Minuten arbeiten, 10 Minuten Bildschirmpause oder 25 Minuten arbeiten, 5 Minuten Bildschirmpause) kann Abhilfe schaffen.
  5. Auf die sozialen Kontakte nicht vergessen: Unzählige Studien bestätigen mittlerweile, dass im Homeoffice der Austausch unter den MitarbeiterInnen, aber auch über mit NetzwerkpartnerInnen, neu gedacht werden muss. Wenn es zu wenig Austausch gibt, kann das zu kommunikativen Missverständnissen führen. Außerdem ergeben sich durch den informellen Austausch oft kreative Problemlösungsansätze. Statt eines 10-minütigen Treffens in der Kaffeeküche kann man im Homeoffice regelmäßig eine kurze gemeinsame Zoom-Kaffeepause einführen.
  6. Auch das gesunde Führen muss im Homeoffice anders gedacht werden. Das Research-Team, Projektpartner von Anika Harb und bei GesundheitsIMPULSE, hat dazu einen Leitfaden für Führungskräfte

 

BGF-Maßnahmen bringen einen mehrfachen Nutzen, fasst Harb zusammen: „Von Aktiver Mobilität profitieren Gesundheit und Nachhaltigkeit. Aber auch der soziale Austausch wird gefördert, was gerade in der aktuellen Situation immens wichtig ist. Ich freue mich auf den Aktivtag am 22. Oktober und die zahlreichen weiteren Maßnahmen, die wir in diesen 2 Jahren umsetzen werden.“

 

 

Weitere Termininfos im SBC und von SBC-PartnerInnen:

 

IP-Strategie in der digitalen Transformation

Dieser interaktive halbtägige Workshop bietet alle Informationen zum Geistigen Eigentum (IP-Intellectual Property), IP-Management und Schutz von digitalen Geschäftsmodellen.

 

Innovationssprechtage des INNOLABS: „50 Minuten Innovation“ – kostenlose Einzelgesprächsstunden

  • 08.10.2020 INNOLAB Graz, WKO Regionalstelle Hartberg-Fürstenfeld
  • 13.10.2020 WKO Regionalstelle Voitsberg (Sondersprechtag: Innovation und Nachfolge)
  • 15.10.2020 WKO Regionalstelle Murtal, Weiz
  • 04.11.2020 WKO Regionalstelle Ennstal/Salzkammergut
  • 11.11.2020 WKO Regionalstelle Südoststeiermark
  • 18.11.2020 WKO Regionalstelle Deutschlandsberg, Leoben

Alle INFOS unter www.innolab.at/news/

Weitere Termine

28oct16:0018:00Impulstalk des InnolabSmart Business Center Graz West, Reininghaustraße 13

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